Pontonierfahrverein Bern

Aktivitäten

Unser Trainingsgelände liegt mitten in der Stadt Bern im Marzili, unterhalb des Bundeshauses.
1993 fand in diesem Bereich die 1. Schweizermeisterschaft der Pontoniere statt.

2001 wurde im selben Gelände das Jubliläumswettfahren 125 Jahre vom Pontonierfahrverein (PFV) Bern organisiert und durchgeführt.

Die Aktivitäten sind:
Mithilfe bei Sportanlässen befreundeter Vereine an und auf der Aare
Hilfestellung bei Hochwassergefahr

Winterturnen

Während der Wintersaison ist jeden Montag die Mattenturnhalle für uns reserviert. Mitglieder haben dann die Gelegenheit unter Anleitung das Wintertraining abzuhalten.

In diesem Zusammenhang organisieren wir auch das traditionelle Hallenfussballturnier (Anfangs Dezember) an dem Wasserfahrer, Pontoniere und Gäste teilnehmen können.

Skibande

Nebst dem Wassersport spielt das Skifahren eine Rolle in unserem Verein. Deshalb gründeten 1921 einige Pontoniere die Skibande und begannen mit dem Skisport, damals noch ohne Lift.

Dies ist auch heute noch so, im Gantrischgebiet steht uns die Birrehütte jeden Winter zur Verfügung. Von dort aus lassen sich diverse einfachere Skitouren machen.

Hochwasserhilfen

Das Mattequartier wird überschwemmt, der Zugang zu den meisten Häusern nur noch schwer möglich, die Lauben und Hauseingänge sind unter Wasser. Aeltere Leute können die Häuser nicht mehr alleine verlassen, der Strom wird abgestellt und teilweise müssen die Leute die Häuser verlassen und andernorts eine Unterkunft suchen.

Da der PFV Bern einen sogenannten Hochwasser Alarm Stützpunkt betreibt werden die Mitglieder, zusammen mit den Wasserfahr Vereinen, sofort aktiv. In einer zweiten Phase wird unsere Hilfe beim Krisenstab koordiniert und die Sanitätspolizei beim Personentransport, die Feuerwehr, Polizei und den Krisenstab bei Rekognoszierungsfahrten unterstützt.

Während 4 Tagen leisten etwa 50 Pontoniere und Wasserfahrer Tag und Nacht rund 480 Stunden freiwillige Hilfe, eine Arbeit die von Mattebewohnern und Krisenstab sehr geschätzt wird. Diese Hilfe ist sehr effizient, die Helfenden kennen das Gelände sehr gut und sind äusserst motiviert. Das Material stammt von der Sanitätspolizei, die Armee stellt unbürokratisch und schnell weitere Boote, Schwimmwesten, Gummistiefel usw. zur Verfügung.
Eine Aufgabe die nur von Leuten bewältigt werden kann, die mit dem Wasser bei schwierigen Bedingungen vertraut sind, Gefahren einschätzen können und bereit sind freiwillig etwas zu unternehmen!